First Stop: Marbella

September 2018

Wenn ich schon mal da war musste ich auch mal in der Stadt der Reichen und vermeintlich Schönen halten. Da es eh auf dem Weg lag bot es sich mehr als an.

Die Wettervorhersage hat "19Grad windig" für meinen Urlaub vorausgesagt. "Naja" dachte ich "zumindest kein Regen" und packte dementsprechend lange Shirts ein, eine dünne Jacke, lange Hosen, was man bei windigen 19 Grad so trägt und ins Handgepäck passt.

Die Sonne strahlte und schon im Auto merkte ich, dass es doch irgendwie ziemlich warm war in langer Jeans, Longsleeve, Trägertop und dünnem Schal. Im Parkhaus musste ich mich erstmal umziehen weil es anstatt winidgen 19Grad lockere windstille 26 Grad waren. Verrückt. Natürlich hatte ich für die Temperaturen die völig falschen Klamotten eingepackt :-( Ein hoch auf den Wetterdienst.

Das Auto parkte ich, sicherheitshalber, in einem Parkhaus welches direkt zwischen Altstadt und der Strandpromenade lag. Bei meinem Glück hätte ich ein Halteverbotsschild übersehen und wäre abgeschleppt worden :-D

 

Der erste Eindruck war ok aber nicht so glamourös wie ich es mir vorgestellt habe. Erstmal bummelte ich durch die Altstadt bevor ich an den Strand und zur High Society wollte. Der Erste Laden den ich sah war "Komplott". Für diejenigen denen dieser Laden kein Begriff ist: Hier bekommt man wundervollen Glitzerschmuck zu guten Preisen. Mit der spanischen Besitzerin kam ich sofort ins Gespräch da Sie lange Zeit in Köln gewohnt hat und sehr gut deutsch sprach. Natürlich ging ich nicht ohne ein schönes paar Glitzer-Ohrringe aus dem Laden. Mal ein anderes Urlaubssouvenier dachte ich mir.

Weiter ging es durch die kleinen Gassen der Altstadt und es gab viel zu sehen und festzuhalten. Nur niemanden der gesehen werden wollte. Auch am Strand gab es keine Protzschlitten oder sowas in der Art. Vielleicht lag es auch daran das es früh am Morgen war...

Alles in allem war es nett mal da gewesen zu sein aber für mich ist Marbella kein "Must See". 

 

Weiter ging es mit dem kleine Auto -welches wirklich super war, die Größe war perfekt und auch der Benzinverbrauch war minimal- richtung Tarifa. Das einzige Manko an meinm Auto: es hatte keine Radioantenne :-( ich hört nur ein Rauschen wenn ich das Radio anmachte und ich hatte mich so auf die spanischen Sender gefreut. Plan B musste her: Da ich mein Handy sowieso als Navi genutzt habe und auch die Halterung für das Auto eingepackt hatte, habe ich auch Musik über das Handy gehört. "I love the sun" war mein ständiger Begleiter bei der Autofahrt und die Sommerhits passten perfekt zum Wetter, der Landschaft und dem Urlaubsfeeling!

Über die kostenlose Küstenstraße A7 ging es vorbei an der Küste, Feldern,  Wiesen, Rindern und ganz viel Nichts. So konnte der Urlaub beginnen! Die andere Möglichkeit, über die kostenpflichtige Autobahn AP7 zu fahren habe ich nicht genutzt da diese a) nicht schneller gewesen wäre b) ich diese tolle Aussicht nicht gehabt hätte und c) sie Geld gekostet hätte. So war die Fahrt nach Tarifa schon ein wunderschönes Erlebnis.