Krabi


September 2016

Geduscht und mit frischen Klamotten aus den Koffern ging es pünktlich um 7:00h mit dem Taxi zum "Don Mueang Flughafen".

Am Flughafen angekommen gings sofort zum Einchecken und Aufgabe der Koffer. Auch das lief reibungslos! Sollte es ein ganz normaler Tag werden?!?

Wir wollten nicht im Hotel frühstücken und haben uns das für den Flughafen aufgehoben. Etwas landestypisches sollte es sein... Fast eine komplette Etage voller "Food-Läden". Es wurde fast alles angeboten was das Herz begehrt. Hauptsächlich Hähnchen in jeglichen Variationen a la Kenntucky Fried Chicken oder anderem Thai-Food. Wir haben uns dann für Pad Thai mit Seafood und eine Suppe mit Rindfleisch und Gemüse entschieden.

Soweit war es sehr lecker! Das Fleisch meiner Suppe allerdings etwas zäh und in relativ großen Stücken, die man mit Löffel und Stäbchen kaum durchtrennen konnte. Habe mich dann auf die Brühe und ein paar Nudeln und etwas Gemüse konzentriert. Pad Thai mit Seafood war auch sehr lecker, allerdings war es mir etwas zu exotisch da ich nicht so auf Muscheln und Tintenfisch und das ganze Zeug stehe. An Seafood war das dann auch fast schon genung für den ganzen Urlaub :-D Lecker war es allemal, zum Frühstück zwar etwas ungewöhnlich für uns Europäer, aber wir wollten ja landestypisch.

Der Flug mit "NOK AIR" war super. Nicht ausgebucht, also hatten wir genug Platz und es war ja auch nur ca. 1. Stunde Flugzeit. Es gab sogar einen kleinen Snack und etwas zu trinken.

Nach der Landung ging es aus dem Flugzeug raus, mit dem Bus über das Rollfeld zum Flughafengebäude. Neben der Eingangstür standen auch schon unsere Koffer und wurden von da durch ein Loch direkt auf das 2 Meter lange Kofferband gehoben, eigentlich hätten wir die vom Rollfeld direkt selbst mitnehmen können :-D


Mit einem Taxi ging es dann zum "Krabi Fresh Home Resort". Sofort sind wir herzlich, vom Besitzer, empfangen worden! Die Lage des Resorts ist relativ zentral. Zwischen Krabi Beach und Krabi Town. Zu Fuß sind es 10-15 Minuten nach Krabi Town und auf der Hauptstraße fahren kleine weiße Pick-Up-Busse die man ran winken kann oder von denen man angehupt wird, quasi als Frage ob man mitfahren möchte. In Richtung Ao Nang nimmt man am besten den Pick-Up, die Strecke ist doch ein paar Kilometer lang und auch nicht besonders anschaulich zu laufen und richtige Fußwege gibt es kaum in Thailand. Die Fahrt kostet nur ein paar Bath und ist wirklich unkompliziert.


Am Ao Nang angekommen haben wir die Gegend erkundet oder besser gesagt haben die kleinen Shoppingbuden abgeklappert. Danach ging es mit dem Longtailboot zum Railay Beach. Die Fahrt ist ein Highlight. Ein bisschen wie Achterbahnfahren. Das Boot fährt doch relativ schnell und mit den Wellen macht es dann doch schon mal einen etwas stärkeren Hüpfer in die Luft. Alles in allem nichts für Menschen mit Bandscheibe oder leichter Übelkeit. Zudem spritzt das Wasser wie bei einer Fahrt mit der Wildwasserbahn. Es ist also nicht verkehrt die wichtigen Sachen wie Handy, Ausweis, Kamera, Geld, what ever in eine wasserdichte Tasche zu packen! Beim Aus- und Einsteigen muss man ein Stück durchs Wasser laufen und je nachdem wie tief es ist und welche Welle gerade kommt, kann man schon mal ganz schön nass werden :-D

Zum und weg vom Railey Beach geht es nur über das Wasser. Dementsprechend ruhig war es auch in dieser großen Bucht. Zwar gab es ein paar Garküchen und auch den ein oder anderen Souvenirladen aber es war überschaubar und leer.

Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen und machten es uns gemütlich.

Wenn man nicht nur faul am Strand rumliegen möchte kann man hier auch ganz toll klettern und bouldern! Und natürlich die Insel erkunden, echt super!


Nach ca. 4 Stunden ging es dann mit einem dem letzten Boot zurück. Da wir noch nichts gegessen hatten fuhren wir mit dem Pick-Up-Taxi direkt von Ao Nang durch bis Krabi Town. Dort wollten wir auf dem Nachtmarkt nach etwas essbarem schauen. Den Nachtmarkt kann man sich wie eine Mischung aus Trödelmarkt und Kirmes vorstellen. Viele Stände mit neuen Hosen, Pullovern, Schuhen, Sonnenbrillen, etc. und natürlich jede Menge Stände mit Essen! Von gegrilltem Hähnchen, Schwein, Rind, Fisch bis hin zu Reis, Nudeln, Sushi, Salaten, Kuchen, anderen Süßigkeiten, Obst und div. Getränken und Shakes.

Um Erstmal einen Eindruck und Überblick zu bekommen liefen wir durch die Reihen und schauten uns um. An einigen Ständen war wirklich die Hölle los und man stand Schlange. Laut Reiseführer und Internet soll man bei den Garküchen essen bei denen auch viele Einheimische sind... Gut dann stellen wir uns mal in die Schlange von dem BBQ Stand. Wir entschieden uns für einen gegrillten Spieß mit Hühnchenfleisch... SEHR LECKER!!! Das Fleisch war ganz weich und saftig und mit einer Honig Marinade gewürzt, sehr sehr lecker!!! Am ersten Tag war wir recht vorsichtig, gerade ich, weil ja immer gesagt wird, dass alles, wirklich alles, scharf ist in Thailand. Stimmt gar nicht! Man kann es scharf, sogar sehr scharf, bekommen aber man bekommt auch Sachen die nicht scharf sind und die Thais sind da auch sehr hilfsbereit :-) So gab es dann, an einem anderen Stand noch einen Salat. Gut, der war jetzt nicht toll. Aber wir haben ihn probiert und er war nicht scharf :-D

Sah eigentlich mehr aus wie Salat, Reis und Hähnchen. Es war aber NUR Salat mit irgendetwas undefinierbarem und das war nicht so lecker. Zum Ausgleich noch eine Portion gebratener Reis mit Hähnchen und die Welt war wieder in Ordnung. Am nächsten Abend wollten wir in jedem Fall wieder auf diesen Markt und den Stand mit gegrilltem Fisch und das Pad Thai ausprobieren.

Geplant getan und es hat sich gelohnt! Der Fisch war ein Traum und das Pad Thai war das Beste was wir in ganz Thailand gegessen haben!!! Am zweiten Tag hatten wir dann auch raus wie man "das da so macht": Das was man essen möchte von den verschiedenen Ständen zusammenkaufen. In der Mitte des Marktes einen Platz an den div. Tischen suchen und das Essen und die Show auf der Bühne mit Live Act genießen. Diese Art der "thailändischen Tapas" ist schon ziemlich cool!


Als Must See standen noch die "Emerlad Pools", "Tiger Cave" und "Hot Springs" auf dem Plan. Einen Roller wollten wir uns noch nicht leihen. Waren irgendwie noch nicht richtig angekommen. Also hieß es einen Taxifahrer für den ganzen Tag organisieren. Haben dann unseren Resort Herren gefragt ob er uns wen empfehlen könnte und er meinte nur, dass einer für uns allein viel zu teuer sei und er uns, für kleines Geld, eine Tour empfehlen kann. Nach einer kurzen Überlegung sagten wir dann "oki, machen wir!"

In den Reisführern stand, dass man, zu den Hot Springs und Emerlad Pools, Schwimmsachen etc. mitnehmen soll da man dort super ins Wasser kann. Also schnell Täschchen gepackt und eine Stunde später wurden wir dann abgeholt. Mit 3 anderen Personen (eine Chinesin und einem Pärchen, Japanerin und Russe, inkl. Kind) und einem Tourguide, fuhren wir dann zu den Sehenswürdigkeiten. Wir waren aber wohl auch die einzigen die sich vorab informiert hatten :-D Das Pärchen mit dem Kind hat sich dann beim zweiten Stopp erstmal Handtücher gekauft, damit die mit dem Kind überhaupt was machen konnten... :-D

Alles in allem wars ganz nett. Wie das bei so Sighteseeingklamotten so ist, ist es voll, vor allem wenn die Busse mit den Touris ankommen. Da gibt es dann immer so Stoßzeiten, wir hatten Glück und waren entweder vor oder kurz nach dem großen Ansturm da. Dazu ist ja auch keine Hauptsaison gewesen und es war im großen und ganzen schon ok von der Menschenmenge her. Das ein oder andere Plätzchen, wo man seine Ruhe hatte, hat man eigentlich immer gefunden.