Mai 2019
Bei der Planung für dem Urlaub 2019 war mir klar, dass in jedem Fall mein Hund Ayda mit dabei sein soll.
Es standen verschiedene Ziele zur Auswahl und, mit doch großem Vorsprung, ist es Österreich geworden.
Morgens um 6 Uhr ging es los Richtung Rauris. Die Autobahnen waren ziemlich frei und mit zwei kurzen Pippi-Pausen kamen wir gegen 15 Uhr an unserem Ziel, Hotel Grimming, an.
Das Gepäck fix aufs Zimmer gebracht, schnell noch ein Stück Kuchen vom Buffet gegessen und dann die Füße bei bestem Wetter, in der Umgebung vertreten.
Schaut einfach selber :-)
Im Hotel fühlten wir uns sofort wohl! Der Empfang war herzlich und es wurde wirklich an alles gedacht. Sofort wies uns Vicky (ist mittlerweile die dritte Generation, als ich ca. 14 Jahre alt war, waren wir schon mal da und haben Urlaub gemacht), darauf hin, dass es evtl. in der heutigen Nacht etwas lauter werden könnte, da die Landjugend direkt gegenüber ein Fest feiern würde. Man hätte die Jugend schon um Rücksichtnahme gebeten aber man wüsste ja wie das so ist mit der Jugend und etwas Alkohol. ;-)
Wenn man doch noch einen Wunsch hatte wurde dieser erfüllt, sowohl vom Mensch als auch vom Hund. Das Essen, sowohl Frühstück als auch das Abendessen wurden mit Liebe zubereitet und serviert. Das Futter für den Hunde wurde wie bestellt, zubereitet. Alles was man sonst immer noch einpacken muss wenn man mit Hund in Urlaub fährt, konnte man sich diesmal sparen. Näpfe, Kissen und Decken waren auf dem Zimmer vorhanden. Auch im Speisesaal gab es Körbchen und Decken für die Hunde. Handtücher lagen zur Genüge am Eingang und wenn man wollte gab es auch noch eine Hundedusche inkl. Fön.
Somit musste man keine extra Hundetasche packen!
Wir genossen das leckere Abendessen und vielen dann ziemlich kaputt ins Bett. Obwohl wir bei unserer Ankunft strahlenden Sonnenschein hatten sollte es nur noch am nächsten Tag schön werden und danach sollte es regnen. Also musste man bei der Unternehmung für den nächsten Tag Prioritäten setzen. Aber da wollten wir uns nach dem Frühstück drum kümmern.
Wir wurden durch Vogelgezwischer geweckt und sahen aus dem Fenster und unser Blick ging direkt auf die sonnenbestrahlten Berge. Herrlich! So sprangen wir unter die Dusche, kurze Pipi Runde und dann ab zum Frühstück. Die Tische waren mit Namensschildern versehen, so dass jeder seinen festen Tisch hatte. Sehr angenehm. Der Tisch war nett gedeckt und es habe eine kleine Infobroschüre mit Tipps für den Tag, Wetterbericht, mal ein Witz mal ein Erziehungstipp und dem Abendmenü.
Wir entschieden uns für einen Ausflug zu einem Bergsee in Golling. inkl.Wanderung zu den Wasserfällen.
Geparkt haben wir in einer Seitenstraße und sind dann zu dem See gelaufen. der Weg führte mehr oder weniger an langweiligen Feldern und ein paar Wohnhäusern vorbei. Irgendwann kamen wir dann einen einem relativ großen, kostenpflichtigem Parkplatz vorbei. Erst überlegten wir warum wir nicht da geparkt haben aber ok, so wild wars jetzt auch nicht und unser Parkplatz war ohne Parkgebühr.
WIr schienen aber auf dem richtigen Weg zu sein da wir mit der "Masse" in eine Richtung liefen. desto näher wir an den Bergsee kamen umso mehr kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Der Weg führte entlang eines Bachlaufs mit glasklarem Wasser. Rundherum die Berge. Ein traumhaftes Bild. Das musste festgehalten werden und so setzte ich mich mit Ayda in Pose. und Zack auf einmal sprang Ayda auf und nahm die Beine in die Hand. Hatte mich noch nicht ganz umgedreht um zu sehen wohin mein Hund denn rannte da schaute ich in die Augen einer Kuh :-D Vorher war nichts von Kühe etc. zu sehen und keine 5 Minuten später stand da diese 500 Kilo Tier direkt hinter mir und begutachtete mich. Die Kuh hatte keine bösen Absichten sondern wollte sich nur ein paar Streicheleinheiten abholen.
Eine Kuh kommt natürlich nicht alleine und so kamen noch mehrere Kühe den Waldweg entlanggelaufen. Die anderen Kühe waren aber nicht so kontaktfreudig und lief ignorant an uns vorbei und suchten sich ein ruhiges Plätzen zum hinlegen.
Nachdem wir den Schock dann ein wenig verdaut hatten liefen wir weiter den Weg am Bachlauf entlang. Überall herrliches Grün, Blumen, rundherum Berge, glasklares Wasser und trotz der vielen Autos vom Parkplatz eine herrliche Ruhe! So durfte der Urlaub weitergehen!
Der See war kleiner als ich Ihn mir vorgestellt hatte. Er beeindruckte mich allerdings weil er eine türkisblaue Farbe hatte und man auch an einer sehr tiefen Stelle fast bis zum Grund schauen konnte. Außer ein paar Anglern und Spaziergängern war dort nicht viel los. Die meisten hatten sich wohl auf den Weg zur Alm gemacht die man über viele Wanderwege erreichen konnte. Wir liefen weiter um den See rum und genossen die Traumhafte Aussicht.
Als wir an einer Stelle im See bestimmt 15 Forellen auf einem Haufen sahen wunderten wir uns, bis wir den Fischfutterautomaten sahen. Somit erklärte sich auch warum sich alle Fische dort tummelten. Sofort fühlte ich mich in meine Kindheit zurück versetzt, als ich immer mit meinem Opa im Kurpark in Ruhpolding die Fische gefüttert habe.
Der schönen Erinnerungen wegen wurden natürlich 2x 50 Cent in den Automaten geschmissen und die Forellen gefüttert. Es wurden immer mehr Forellen die aus allen Richtungen angeschwommen kamen. Ayda ging natürlich auch ins Wasser um sich abzukühlen und ein wenig Bergseewasser zu trinken. Als sie dann Nase an Nase mit einem Fisch war, war ihr das natürlich wieder zuviel des Guten und zack war sie wieder draußen, ganz zur Freude einer Entenmama mit ihrem Kücken die sich dann auch immer mal etwas von dem Fischfutter stibitzen konnten.
Wir zogen weiter und kamen an einem Kneiparmbad vorbei. Da die Temperaturen langsam stiegen kam und die kleine Abkühlung ganz gelegen und wir tauchten unsere Unterarme in das kühle nass. Wir waren etwas auf der Höhe auf der uns am Anfang die Kühe überraschten und trauten unseren Augen nicht als da auf einmal zwei "wilde"Pferde entlangliefen :-D Verrückt!
Weiter ging unser Weg in Richtung des Gollinger Wasserfalles.
Ein Wanderweg der bergauf durch einen Wald führte und einigermaßen gut beschildert war. Dies dachten wir bis der Weg den wir gegangen waren nicht mehr offiziell weiterführte.
Man konnte von da allerdings über einen kleinen Bach drüber und eine kleine Böschung hinauf um dann auf einem Parkplatz aus zukommen. Dort standen Autos und irgendwo aus zukommen wo Leben war konnte es nicht allzu verkehrt sein. Also auf ging es.
Schnell stellten wir fest das wir genau richtig waren. Hier war quasi der Startpunkt für den Weg bergauf zum Wasserfall. Man musste durch ein kleines Häuschen in dem man verschiedene Snacks und Souvenir´s kaufen konnte. An der Kasse zahlte man dann 3,00€ Eintritt für den Weg und konnte dann den Beschilderungen folgen. Die 3,00€ waren sehr gut investiert, die Wege waren top gepflegt und die Aussicht war auch hier grandios! Allerdings gingen wir nicht hoch bis zur Quelle da dieser letze Weg nur noch aus Stufen bestand und man dafür noch über ein Gitter laufen musste welches über den Wasserfall führte, natürlich wurde man dort dementsprechend nass..
Der Rückweg zum Auto war unspektakulär und zog sich wie Kaugummi. Im Hotel angekommen machten wir uns nur noch schnell frisch und genossen das leckere Abendessen!
Der nächste Tag wurde wie angekündigt schlecht. Blick aus dem Fenster sahen wir Regen wie Bindfäden und einen durchweg grauen Himmel. Die vor dem Urlaub ausgearbeiteten Hotspots waren natürlich nicht für Regen gedacht.
Meine Laune befand sich ein wenig im Keller als wir zum Frühstück gingen. Als ich allerdings die "Guten Morgen- Broschüre". Es wurde die Stadt Salzburg vorgeschlagen mit anschließendem Besuch des "Gut Aiderbichl". Da ließen wir uns nicht lange bitten. Regen ist nur halb so schlimm wenn man shoppen geht und somit von Geschäft zu Geschäft schlendert.
Wir frühstückten ausgiebig, packten unseren Tagesrucksack und machten uns auf den Weg Richtung Salzburg. Wir entschlossen uns auf einem Park and Ride Parkplatz zu parken da Parkplätze und Parkhäuser sehr teuer sind.. Soweit hat alles super funktioniert. Parkplatz gefunden, Auto abgestellt, rüber gelaufen zur Bushaltestelle, Ticktes am Automaten gezogen. Allerdings stand nirgendwo ob Hunde auch ein Ticket benötigen. Ok, fragen wir einfach den Busfahrer. Zack da kam der Bus auch schon. Er schaut Ayda schon irgendwie komisch an... ich fragte dann, ob der Hund auch ein Ticket brauchte und die Antwort war: "Ne, kein Ticket aber einen Maulkorb!"
In einigen Bereichen in Österreich benötigen Hunde an öffentlichen Plätzen, unter anderem Busse, einen Maulkorb. Irgendwie hatte ich da vorher nicht dran gedacht. Im letzen Urlaub kamen wir mit dem Bus aus Berchtesgarden in Deutschland und da hatte keiner danach gefragt. Der Bus nahm uns natürlich nicht mit und so liefen wir zurück zum Auto. Es gab nun drei Möglichkeiten: 1. Mit dem PKW in die Stadt und doch teure Parkgebühren bezahlen. 2. Den nächsten Haustierladen suchen und einen Maulkorb kaufen und dann mit dem Bus in die Stadt fahren. nach einer kurzen Überlegung entschieden wir uns für die 3. Möglichkeit, direkt zum Gut Aiderbichl zu fahren.
Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an einem Fressnapf vorbei und kauften vorsorglich einen Maulkorb. Da es die nächsten Tage auch noch regnen sollte würden wir bestimmt auf den Besuch der Stadt Salzburg zurück kommen.
Das Gut ist ein Gnadenhof für Tiere die aus Notsituationen befreit und gerettet wurden. Es gibt 3 Besuchbare Güter von insgesamt mehr als 20 Gütern.
Auf dem Parkplatz standen schon ein paar Autos. Wir waren gespannt was uns erwarten würde. Erstmal gab es Rabatt beim Eintritt weil Umbauarbeiten auf der Anlage satt fanden. weiter ging es durch eine kleine Schleuse hinter der uns direkt ein frei laufender Esel und ein freilaufendes Minikalb begrüßten. Der Esel steuerte sofort auf Ayda zu und war sehr interessiert und neugierig. Dieses Interesse konnte Ayda nicht teilen :-D Es sollte aber nicht der letzte Esel werden der uns an diesem Tag über den Weg lief.
Viele Tiere, wie weitere Esel, Miniponys, und Lamas liefen frei auf der Anlage rum. In einem kleinen Auslauf waren Pferde. Kurz gestreichelt und schon hat ein Stück von meinem Regenponcho gefehlt. Wir haben so gelacht! Den Poncho das erste Mal angehabt und schwups, ein Loch drin. Nass geworden bin aber deshalb nicht. Von daher halb so wild. Es gab noch Schweine, Katzen und Hunde. Alle Tiere waren gut untergebracht und hatten vorbildliche Stallungen! Alle Tiere sahen zufrieden aus. Wir hielten uns den ganzen Tag dort auf und schauten uns alles genau an und kümmerten uns um die Tiere die ein wenig Liebe benötigten. Ein paar Karma Pluspunkte gesammelt...
Da wir unser Hotel bisher immer nur in eine Richtung, mit dem Auto, verlassen und bereist hatten wollte ich, neugierig wie ich bin mal sehen wie es da weiter geht. Also sind wir auf dem Rückweg von unserem Ausflug einfach mal weitergefahren.
Und zack, da biste am Ende der Welt :-D Nicht ganz aber so kam es einem zumindest vor. Erst wurden die Häuser immer weniger bis es nur noch wiesen und Berge um einen rum gab und dann kam man in eine Sackgasse. Gegen eine kleine Mautgebühr konnte man die Bergstraße hinauf fahren. Da wir schon lange bei den Tieren waren und uns auf unser Essen gefreut hatten sind wir nicht noch weiter hoch und haben umgedreht. Zurück zum Hotel, frisch machen und dann ab zum Essen :-)
Der Regen nahm auch am nächsten Tag kein Ende und eigentlich wollten wir ja dann nach Salzburg aber irgendwie war uns nicht danach so entschieden wir uns spontan nochmal ans Ende der Welt zu fahren. Da sollte es auch einen Goldwaschplatz geben, mal sehen was uns erwartet.
Wir fuhren die bekannte Strecke bis zum Mauthäuschen durch. kurzer Blick auf die Preistafel, 9,00€ für einen PKW inkl. Passagieren. OK hab schon deutlich teurere Strecken gesehen. Allerdings war die Schranke hoch und das Kassenhäuschen nicht besetzt. Es war halt Zwischensaison.
Die Straße war gut ausgebaut und führte durch einen Wald mit vielen Wandermöglichkeiten. Man hätte auch an der Schranke parken können und durch den Wald hochwandern. Wäre bestimmt eine tolle Strecke gewesen aber bei dem Regen waren wir froh im Auto zu sitzen. Desto höher wir kamen desto mehr Schnee lag noch.
Als wir oben am Parkplatz ankamen hat es noch ein wenig genieselt. Wir stiegen aus und folgten den Schildern die zu mehreren Ausflugspunkten führten. Der Weg schien erst unspektakulär zu sein. Links und rechts waren wir von Bäumen umgeben und geteerte Weg war eine Straße. Nach einigen Metern wurden die Bäume weniger und wir bekamen einen tollen Ausblick auf die Steinwände um uns rum. Diese gigantischen Riesen. Unfassbar! Während wir staunend weiter liefen härten wir auf einmal ein lautes grummeln. Wir sahen direkt auf eine riesige weiße Wolke aus Schnee. Rechts von uns ging eine Lawine ab. Zum Glück weit genug weg von uns. Es war nicht die letzte und einzige Lawine die wir an diesem Vormittag sahen. Viele Lawinen, welche sich durch das Tauwetter lösten, gingen noch ab. Wir versuchten ein Video zu drehen aber sobald wir abdrückten war von der Lawine nichts mehr zu sehen außer einer weißen "Staubwand".
Hin und wieder hielten wir an und schauten nach, ob wir vielleicht nicht das ein oder andere Stückchen Gold finden. Zwei klitze kleine Steinchen mit vermeindlichen Goldsplittern haben wir uns als Andenken mitgenommen. Der Weg führte uns entlang an einem kleinen Bergbach und ein Schild zeigte den Weg zu einem Wasserfall an. Wir gingen über eine kleine Brücke. Der Boden war nicht mehr gepflastert sondern aufgeweicht von dem tauenden Schnee und dem Nieselregen.
Als wir dann fast knietief im Schnee standen und auch die Wegkennzeichnungen nur noch erahnen konnten drehten wir um. Wir hatten weder die passende Kleidung für solche Abenteuer an, noch konnten wir die Situation richtig einschätzen so das wir uns für"Mission abbrechen" entschieden und den geteerten Weg weiter liefen.
Wir kamen an einer Liftstation an von wo aus auch verschiedene Wanderwege zu diversen Almen führten. Von wegen für 1,5 bis 5 Stunden war für jeden was dabei. Von hier konnten wir auch den Wasserfall sehen. Bei besserem Wetter waren es bestimmt traumhafte Wege. Da weder die Liftstation noch eine der Hütten geöffnet hatten entschieden wir uns umzudrehen und zurück zum Auto zu laufen.
Der Tag war noch jung und wir entschieden uns noch nach Zell am See zu machen.
Wir schlenderten durch die Stadt und entlang der Uferpromenade. Zell am See kann ich jetzt nicht als wirkliches Highlight bezeichnen. Da sich der See, für einen Spaziergang, als zu groß erwies fuhren wir mit dem Auto rum. Das ein oder andere nette Häuschen was bestimmt einige Euro kostet war zu sehen und ein netter Campingplatz mit Blick auf den Groß Glockner. Das könnte ich mir schon ganz gut vorstellen. Im Camper wach werden und direkt auf den beeindrucken Berg sehen. Traumhaft!
Der nächste Tag sollte sich, laut Wetterbericht, etwas auflockern und so entschieden wir uns auf einen Ausflug zum Jägersee. Es sollten noch ein paar Fotos gemacht werden. Direkt am See konnten wir parken und einen tollen Spaziergang rund um den See machen! Wunderschöne Natur!
Wir wollten weiter zum Großglockner und die Bergstraße entlangfahren. Dort angekommen war der Bergpass leider gesperrt. Wir nahmen an wegen der Schneeschmelze und der Lawinengefahr. Also machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel.
Auch bei uns im Dorf gab es Wanderwege und so machten wir uns auf den Weg diese zu erkunden. Bis zur Alm haben wir es nicht geschafft. Mittlerweile ist die Sonne rausgekommen und es war strahlender Sonnenschein.
Auf unserem Plan stand noch die Fahrt mit einer Seilbahn. Das hatten wir uns dann für heute vorgenommen da das Wetter richtig toll werden sollte! Wir machten uns auf den Weg in Richtung Steinernem Meer und hielten in Saalfelden. Auch hier gab es einen kleinen See. Der war zwar nicht so toll wie der Jägersee vom Vortag aber auch hier konnte man eine schöne Runde laufen und das ein oder andere nette Foto zum Andenken machen. Wir entschieden und am Schluss noch in einer Gaststätte einzukehren und etwas kühles zu trinken und eine leckere Flädle-Suppe mit einen wundervollen Blick uns Tal und auf das Steinerne Meer zu werfen. Jede Sekunde hat sich gelohnt!!! Wir bekamen noch Besuch von einem kleinen Kater der es sich bei uns auf der Bank gemütlich gemacht hat und ein paar Streicheleinheiten kassierte.
Nach etwas längerer Suche fanden wir dann eine der wenigen geöffneten Hochseilbahnen zu dieser Zeit.
Mit der Touristenkarte aus Rauris bekamen wir sogar hier ein paar Euro Rabatt auf unsere Tickets!
Oben angekommen liefen wir einen kleinen Weg entlang einer Hütte und gönnten und noch einen Kaiserschmarn und eine Buttermilchjohannisbeershake und genossen die Aussicht ins Tal und die warmen Sonnenstrahlen. Ein wundervoller letzter Urlaubstag bevor es am nächsten Tag wieder nach Hause ging.
Wir entschieden uns für den Weg zurück ins Tal nicht mit der Seilbahn zu fahren sondern zu laufen. Es gab einen Weg für Radfahrer/ Mountenbiker und einen Fußgängerweg so, dass sich beide nicht bzw. nur ganz selten, in die Quere kamen. Für die "Abenteuerlustigen" gab es noch verschiedene Rutschen auf dem Weg zurück. die ersparten einem auch noch mal ein paar Meter Fußweg und gaben dazu noch einen kleinen Adrenalinkick. Besonders beliebt bei Kindern.
Am Rückreisetag entschieden wir uns noch einen Stop in Berchdesgarden am Königssee einzulegen. Das Wetter sollte toll werden und wir wollten das, nach den vielen Regentagen, noch ein wenig genießen. Der ein oder andere Weg war schon sehr abenteuerlich aber auch hier hat sich jede Anstrengung, für den Ausblick, gelohnt.
Bevor es dann Richtung Heimat ging gönnten wir uns noch eine Jause mit Blick auf den Watzmann.
Gegen 13Uhr machten wir uns auf den Weg in die Heimat und waren auch froh da der Königssee einfach nur überlaufen ist von Touristen. Das macht keinen Spaß!
