Koh Pha Ngan


September 2016

Wieder ging es mit der frühsten Fähre weiter zur nächsten Insel. Die Fahrt dauerte nur knapp 30Minuten und ruck zuck waren wir im neuen Resort. Auch hier natürlich viel zu früh. Unser Bungalow war noch nicht fertig und so haben wir unsere Koffer an der Rezeption stehen lassen und erstmal im Hotelrestaurant gefrühstückt und dann in einem der Himmelbetten am Strand gewartet bis unser Bungalow soweit war. 

Nachdem wir unsern Bungalow bezogen haben machte ich mich erstmal, mit meiner Kamera, auf den Weg die Gegend zu erkunden.

Thailand ist schon ein schönes Fleckchen Erde! Schade, dass die Thais das nicht zu schätzen wissen und die Natur durch Müll etc. mit Füßen treten :-(

Direkt gegenüber von unserem Strand war eine kleine Insel zu der wir mit dem Kajak (100THB /Std.) gepaddelt sind. Die Fahrt war wirklich cool, kaum Seegang, glasklares Wasser, ein Blick fast bis zum Boden und Sonnenschein, was will man mehr :-)

Die Insel war so einsam, dass wir uns vorkamen wie Robinson Cruso und Freitag :-D

Diese Ruhe... herrlich!


Da wir schon bei der Ankunft feststellten das Koh Pha Ngan, vom Straßenverkehr, viel ruhiger ist als Koh Samui haben wir uns auch hier mit dem Roller (150THB/ Tag) auf den Weg gemacht, die Insel zu erkunden. Die Straßen waren relativ gut in Schuss und führten, anders als die Straße auf Koh Samui, an viel "Grün" vorbei.

Ganz chillig führte uns unsere ausgearbeitet Route zu einem Chinesischem Tempel.  Der liebevoll am Hang gebaute Tempel hat nicht nur viel buddhistische Statuen, chinesische Krieger und Drachen sondern auch einen tollen Ausblick auf Chaloklum und den Golf von Thailand. Bei gutem Wetter reicht der Blick sogar bis Koh Tao.

Weiter ging es dann zum Chaloklum Beach von wo aus wir mit dem Longtailboot zum Bottle Beach gefahren sind. Für die Tickets haben wir 300THB (Hin- und Rückfahrt / p. P.) bezahlt. Die ca. 20minütige Überfahrt ging Richtung Osten entlang an riesigen Felsen...

Wir enspannten uns ein paar Stunden am Strand und genossen auch hier die herrliche Ruhe!

Zurück am Roller machten wir uns auf den Weg Richtung Haad Mae Ab da waren wir von den Straßenverhältnissen nicht mehr so begeistert :-( Von jetzt auf gleich hörte der Asphalt auf und die Straße bestand nur noch aus Sand, Schotter, großen Steinen und Schlaglöchern. Ok, kann man einigermaßen mit Leben wenn man vorsichtig fährt aber dazu kam dann, dass die Straße entweder eine enorme Steigung oder enormes Gefälle hatten das immer so zwischen 50 und 60% lag. Wenn wir nicht sowieso schon geschwitzt hätten, dann spätestens da :-D Asphalt kam dann auch erst wieder als wir fast am Resort waren. Also = Jackpot. Da noch einige Stopps auf dem Stück lagen hieß es für uns Zähne zusammen beißen und durch. Wir haben uns tapfer geschlagen!

Der Stopp am Haad Mae Haad war sehr kurz. Es ist sehr voll und der Strand  bietet kaum Schatten. Man kann eine Wanderung zur Insel Koh Ma machen die durch eine Sandbank verbunden sind aber nach dieser Crossroad- Tour war uns nicht danach und wir schauften nur kurz durch, s ging ja noch weiter... ^^

Eine kleine Bucht mit einer ruhigen Bar, wundervollem Strand und kristall klarem Wasser: Haad Son auch Secret Beach genannt.

Auf dem Rückweg zum Hotel lag die Top Rock Bar. Man erreicht die Bar zufuß über einen steilen Aufstieg und hat von da einen netten Blick aufs Meer und den Sonnenuntergang.


Nach einem Tag im Spa haben wir nochmal die Unterkunft gewechselt. Einen besonderen Grund gab es nicht. Wollten einfach noch ein wenig mehr sehen und erleben. Hätten wir das zweite Hotel nicht schon hier in Deutschland gebucht wären wir auch super gerne im ersten Resort geblieben!!! "Dewshore Bungalow Resort".

 

Auf dem neuen Resort Gelände standen viele Kokosnusspalmen und wir konnten zusehen wie Affen diese geerntet haben! Diese Affen werden extra dafür ausgebildet, es gibt eine ganz besondere Drehbewegung mit der man die Kokosnüssen lösen kann bzw. muss.


Die Tour zum  "Ang Thong Marine Nationalpark" haben wir natürlich auch nicht ausgelassen. Für 2000THB pro Person haben wir die Tour gebucht. Da wir schon Kajak gefahren sind haben wir, die mögliche Fahrt  damit von einer Buch im Nationalpark zur anderen ausgelassen.  Dafür gab es aber Frühstück, Mittagessen, Obst, einen Snack (Tunfisch-Burger) und Getränke auf dem Boot!

Vom Taxi des Bootunternehmens wurden wir direkt im Resort abgeholt. Der Wagen war schon voller junger netter Männer... alles Spanier aus Barcelona wie sich nachher im Gespräch rausstellte.

Die Fahrt zum Nationalpark dauerte ca. 1,5 Stunden. Dort angekommen gab es einen kurzen Stopp zum Schnorcheln. Mein eigener Schnorchel war defekt und ich hab von der Unterwasserwelt nicht viel gesehen und das was ich sehen konnte war leider zu aufgewühlt :-(

Der nächste Stopp war dann für die, die eine Kajaktour mitgebucht hatten und die anderen fuhren mit dem Boot weiter bis zur nächsten Insel, hier gab es dann den ersten Aussichtspunkt. Dieser war über mehrere steile Treppen, besser gesagt eine ewig lange Leiter, zu erreichen. Die Aussicht war wirklich traumhaft und hat noch eine kleine versteckte Grotte gezeigt in der man dann nochmal schwimmen konnte.

Letzter Stopp war die Hauptinsel und da ging es dann entweder in die Caves (Höhlen) oder rauf auf den Aussichtspunkt. Da wir die Höhlen jetzt nicht so spannend fanden haben wir uns nochmal zum Aussichtspunkt hochgequält und es hat sich in jedem Fall gelohnt. Auf der kleinen Aussichtsplattform angekommen haben wir uns dann erstmal hingesetzt und die Aussicht genossen. Die Natur ist ein Künstler!!!